Rôle du Chief Data Officer

DIE ROLLE DES CHIEF DATA OFFICERS: MEHR EHRGEIZ BITTE!

Kürzlich habe ich einen Artikel über die Rolle des Chief Data Officer veröffentlicht, die wir unseren Kunden sehr empfehlen, den großen Konzernen, die auf der Suche nach einem Rückgrat für den wichtigen Data-Bereich bei ihrer digitalen Umstellung sind.

Allerdings sind wir der Meinung, dass der derzeitige Hype einen wesentlich weniger ehrgeizigen Ansatz fördert. So entnimmt man vielen französischen Artikeln zur Rolle des Chief Data Officers einen sehr IT- und BI-orientierten Ansatz („den Entscheidern Daten liefern“). Das ist ein guter Anfang, und das ist schon etwas (und für die oft zitierte Etalab-Mission, die öffentliche Daten ohne Analyse bietet, ist es tadellos), aber für die Unternehmen könnte es wirklich etwas ehrgeiziger und avantgardistischer sein.

Die Rolle des Chief Data Officers kann wesentlich weiter gehen, seine Aktivität reicht von der Business-Problematik und den erwarteten Einsichten über die verfügbaren Daten und die Data Science, bis hin zu den notwendigen Algorithmen für die Antwort, um den Entscheidern Aktionspläne (Einsichten statt Daten!) zu liefern. Die Architektur (eventuell Big-Data-Architektur), die dies stützt, könnte sogar vor der Industrialisierung ausgegliedert werden.

Ein Chief Data Officer eines großen Konzerns, der in der Lage ist, diese weitergehende Vorgehensweise zu lenken, besitzt als strategischer Ansprechpartner der Führungskräfte eine starke Data-Science-Kultur, Erfahrung im Change Mangement und eine recht umfassende Vision der veränderbaren „Businessthemen“.

Diese etwas minimalistische Strömung steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit mehreren Faktoren:

– natürlich mit dem Mangel an Ressourcen: die Talente, die zur Durchführung einer solchen Mission in der Lage wären, sind sehr versteckt, und sie tragen kein „Etikett“, weil sie heute sehr selten Chief Data Officer sind. Aber sie vereinen Erfahrungen, deren Gesamtheit zu ihrem Erfolg in dieser Position führt;

– der Druck, den große Lieferanten von Software, Hardware und Dienstleistungen zur Installation komplexer Infrastrukturen durch IT und BI ausüben. Es geht um viel Business, und es sind auch Möglichkeiten der Neuorientierung für CIO, denen in ihren aktuellen Funktionen die Luft ausgegangen ist,

– und schließlich auch das Missverhältnis zwischen dem (enormen) „Big-Data-Hype“ und der realen (geringen) „Menge“ an zum Thema verfügbaren Wissen, was dazu führt, dass die Stimme der Fachleute nicht gehört wird und man nicht genügend von ihnen erfährt. Die Projekte werden von Neulingen bezüglich des Themas erstellt, es ist ein Learning by Doing.

Benoît Binachon – Uman Partners – Executive Search For Data Driven Functions

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